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Eigenfett Transfer

Zusammenfassung

Bei dem hochmodernen Verfahren des Eigenfett-Transfers werden körpereigene Fettzellen von einem ungeliebten Fettdepot abgesaugt und an die gewünschte Spenderregion verpflanzt. Das heißt, es wird eine Fettabsaugung direkt innerhalb derselben operativen Sitzung mit einer Fetteinspritzung kombiniert. Dieses Verfahren bezeichnen wir auch als Liposkulptur.

Eigenfett eignet sich hervorragend zum Aufbau von Volumen an gewünschten Körperregionen wie dem Gesäß zum Beispiel bei Hip Dips, der weiblichen Brust, den Händen oder dem Gesicht. Auch zur Verbesserung von Narben ist eine Eigenfetteinspritzung eine sehr gute Methode. Das angesaugte Eigenfettgemisch enthält von Natur aus Vorläuferzellen, welche zusätzlich noch zur Qualitätsverbesserung der Haut beitragen. So wird nicht nur fehlendes Volumen ersetzt, sondern auch noch das Erscheinen der darüber liegenden Haut verbessert.

In der weiblichen Intimchirurgie kann Eigenfett ebenfalls gut eingesetzt werden. Hier dient es der Vaginalkanalverengung, dem Volumenaufbau der großen Schamlippen oder der Unterspritzung des G-Punktes.

Detailinformationen

Das Absaugen des Fettes wird dabei in der Praxis JugendLiebe mit dem schonendsten Verfahren durchgeführt: der Wasserstrahl-assistierten Liposuktion mit dem Waterjet. Hierbei wird das Fett zellerhaltend mit einem Wasserstrahl aus dem Gewebeverband gelöst und gleichzeitig abgesaugt. Es wird ohne dem Kontakt mit der Außenwelt ausgesetzt zu sein in einem Auffangbehälter gesammelt, gesäubert und dann zur direkten Fetteinspritzung benutzt. Dies garantiert, dass das Verfahren unter komplett sterilen Bedingungen durchgeführt werden kann. In besonderen Fällen wird das Eigenfett zusätzlich angereichert mit Eigenblut, um das Einwachsen im Körper noch zu verbessern.

Von dem eingespritzten Eigenfettvolumen werden je nach Empfängerregion etwa 30 bis 50% hinein.

innerhalb der ersten 3 Monate nach der Operation wieder abgebaut. Dies ist ein natürlicher Vorgang, da nicht allen Fettzellen ein stabiles Einwachsen gelingen kann. Dies muss bei der Operation mit eingeplant werden: Die Empfängerregion sollte demnach zunächst etwas überfüllt werden.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine moderne und immer beliebtere Form der Brustvergrößerung ist die mittels Eigenfett.

Bei dieser Methode lassen sich zwei Eingriffe miteinander kombinieren, die der Brustvergrößerung und zugleich eine Fettabsaugung ungeliebter und hartnäckiger Fettpölsterchen. Für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich vor allem Bauch- oder Oberschenkelfett, da dieses erfahrungsgemäß gut anwächst. Natürlich eignen sich aber auch andere Fettdepots als Spender bzw. können im gleichen Eingriff mitberücksichtigt werden. Beliebt hierbei sind nicht weg zu trainierende Stellen wie die Knieinnenseiten oder auch ein Doppelkinn. Eine Vergrößerung mit Eigenfett ist auch für recht schlanke Frauen nicht ausgeschlossen. Es wird in diesem Fall Fett an mehreren Stellen des Körpers entnommen. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass keine relevanten Narben zurückbleiben. An der Brust wird über kleine Kanülen von der Größe einer Blutspendenarbe das Fett eingefüllt. An den Absaugstellen bleiben etwa 4mm kleine unauffällige Narben zurück. Des weiteren ist das Risiko einer Kapselfibrose bei einer Vergrößerung mit Eigenfett ausgeschlossen.

Durch eine Operation mit Eigenfetteinspritzung lässt sich die Körbchengröße in der Regel um eine halbe bis maximal eine Körbchengröße verändern. Ist eine stärkere Vergrößerung gewünscht, so kann der Eingriff bei genügend Eigenfett nach 6 Monaten wiederholt werden. So lassen sich sogar stärkere Formveränderungen herbeiführen, wie zum Beispiel die Korrektur einer tubulären Brustdeformität.

Eigenfett- Transfer zum Volumenaufbau: Brazilian Butt Lift (BBL)

Durch ein BBL kann man neben dem Straffungseffekt durch Volumenzugabe auch erheblich die gesamte Körperkontur beeinflussen. Es erfolgt eine Fettabsaugung des Rumpfes mit Betonung der Taille und eines schlanken Bauches. Die Flanken werden verschlankt und auch der Bereich direkt oberhalb des Pos, die sogenannte Michaelisraute. Das dabei gewonnene Fett wird speziell vorbereitet zur Einspritzung in das Gesäß. Damit wird der Po aufgerichtet und neu konturiert. Ihre Wünsche bezüglich der Gesäßform werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt. Frau Dr. Kästner ist dabei auf natürlich wirkende Ergebnisse aus. Alle Regeln des sicheren Fetttransfers werden dabei penibel berücksichtigt. Das Fett wird ausschließlich in den Bereich zwischen Haut und Muskel gespritzt, nicht in den Muskel selber.

Eigenfett- Transfer in Narben

Durch eine Unterspritzung des Narbengewebes lassen sich Volumendefizite ausgleichen, Narben aufweichen und vom Untergrund lösen und die Hautqualität verbessern. Die meisten Narbenunterspritzungen können in lokaler Betäubung und in ambulantem Setting erfolgen. Nur bei sehr großflächigen Narben empfiehlt sich die Durchführung des Eingriffs unter Vollnarkose.

Eigenfett- Transfer in die Handrücken

An den Handrücken baut sich innerhalb des Lebens zumeist Volumen ab. Dadurch kommen Venen und Sehnen mehr zum Vorschein. Dem kann mit einem Eigenfett- Transfer in die Handrücken entgegengewirkt werden. Unter lokaler Betäubung erfolgt das Einspritzen des gewonnenen Fettes unter die Haut. Als positiver Nebeneffekt verbessert sich zumeist auch die Hautqualität in der Folge eines Fetttransfers. Sollten ungewünschte Altersflecken vorliegen, so kann der Eigenfett- Transfer in die Hände auch zum selben Zeitpunkt mit einem Handpeeling kombiniert werden. Dieses stößt die Hautverjüngung von außen an und bleicht Pigmentflecke effektiv.

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser Operation wünschen, hinterlassen Sie uns hier vertraulich Ihre Kontaktdaten.

Das Team von JugendLiebe kommt gerne diskret auf Sie zu.

Erstberatungsgespräche sind auch per Videotelefonie mit Frau Dr. Kästner möglich. Gerne können Sie auch aktiv auf uns zukommen über

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Wie läuft ein Eigenfett- Transfer Operation ab?

Eigenfett- Transfers erfolgen je nach Größe des Eingriffs entweder unter lokaler Betäubung- wie beispielsweise beim Eigenfett- Transfer in die Handrücken oder kleinere Narben- oder unter Vollnarkose. Nach einem Eigenfett- Transfer unter Vollnarkose empfehlen wir, eine Nacht stationär zu bleiben. Werden größere Mengen an Fett abgesaugt, so wird nach der Operation ein Mieder angepasst, um eine gute Hautrückbildung der Spenderareale zu unterstützen.

Vor dem Eigenfett- Transfer

Vor der Operation sollten Sie auf ölige Dusch/- Badezusätze, sowie das Eincremen nach dem Duschen verzichten. Stattdessen bitten ab 3 Tage vor der Operation um die Nutzung eines antibakteriellen Duschgels bspw. Octenisan.

Körperpiercings und Metallschmuck müssen vor dem Eingriff entfernt werden.

Bitte nehmen Sie vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente ein (Aspirin, Thomapyrin). Sollten Sie regelhaft Blutverdünner einnehmen, dann sprechen Sie bitte das weitere Vorgehen mit uns ab. Auch auf den Konsum von Nikotin und Alkohol sollte im Vorfeld verzichtet werden, um einen optimalen Heilungsprozess zu fördern.

Falls es sich um eine Operation mit Narkose handelt, werden Sie am Vortag der Operation von unseren Anästhesisten kontaktiert, um das weitere Vorgehen in Ruhe vorab zu besprechen.

Vor der Operation müssen Sie sechs Stunden auf Nahrungsaufnahme und Rauchen verzichten. Lediglich kohlensäurefreies Wasser darf getrunken werden.

Durchführung der Eigenfett- Transfer Operation

Kommen Sie entspannt zur genannten Uhrzeit in unsere Praxis. Wir versuchen, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, so dass Sie bald in das Vorbereitungszimmer geführt werden. Hier können Sie die letzten Fragen mit Frau Dr. Kästner klären. Sie zeichnet sorgfältig die für die Operationen notwendigen Linien mit Ihnen zusammen vor einem Spiegel an. Bevor wir die Narkose einleiten, lernen Sie den Anästhesisten persönlich kennen und unterzeichnen in Anwesenheit dessen die Narkoseunterlagen.

Alle Operationen werden mit größtmöglicher Sorgfalt unter sterilen Bedingungen durchgeführt.

Nach dem Eigenfett- Transfer

Nach einer Brustvergrößerung ist nach größeren Liposuktionen für 6 Wochen ein Kompressions-Mieder zu tragen, welches nur zum Duschen abgelegt werden sollte. Das Empfängerareal sollte nach Möglichkeit weder Druck noch Kälte ausgesetzt werden, um das Einwachsen der transplantierten Fettzellen nicht zu stören. Kühlen ist daher nach einem Eigenfett- Transfer kontraproduktiv. Ein Fett- Transfer kann in der ersten Woche nach der Operation als schmerzhaft empfunden werden. Die Einnahme z.B. von Ibuprofen ist sinnvoll, da hierdurch auch eine Schwellungsminderung erfolgt.

Nach einer Woche stellt sich in den meistens Fällen eine deutliche Besserung ein.

Die Nachkontrollen erfolgen standardisiert nach 1 und 6 Wochen sowie nach 3 Monaten und 1 Jahr. Auch außerhalb der Sprechzeiten ist unsere Praxis für frisch operierte Patienten telefonisch erreichbar.

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