Brustaufbau mit Implantaten, Eigenfett oder Hybridmethode
Der Wunsch nach einer Brustvergrößerung ist sehr individuell. Manche Patientinnen wünschen sich mehr Volumen, andere eine harmonischere Form, mehr Proportion oder eine Wiederherstellung der Brust nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsveränderungen.
In der Praxis JugendLiebe beraten wir Sie ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten der Brustvergrößerung – mit modernen Implantaten, körpereigenem Fett oder einer Kombination beider Verfahren. Ziel ist ein natürliches Ergebnis, das zu Ihrem Körper, Ihrer Anatomie und Ihrem persönlichen Wunschbild passt.
Die verwendete Methode richtet sich dabei nach Ihren Wünschen und Ihren individuellen Voraussetzungen. Lassen Sie sich bei uns gerne einfühlsam und von Frau zu Frau beraten.
Die Größe, Form und Beschaffenheit der Brust hängen zum Großteil von den genetischen Voraussetzungen ab.
Das individuelle Weiblichkeitsgefühl ist nicht immer passend zur genetisch gegebenen Brustgröße. Ist die Brust subjektiv gesehen zu klein, entscheiden sich viele Frauen letztendlich für eine operative Brustvergrößerung, um sich wohler und weiblicher zu fühlen. Studien zeigen auf, dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper durch eine Brustvergrößerung bei den betroffenen Frauen deutlich ansteigt. Dieser Eingriff ist daher heutzutage weit verbreitet und absolut kein Tabuthema mehr.
Neben der klassischen Brustvergrößerung durch Brustimplantate erfreut sich heutzutage die Methode der Brustvergrößerung mittels Eigenfett immer größerer Beliebtheit.
Alle Brustvergrößerungsarten können mit einer Bruststraffung kombiniert werden. Bei der Verwendung vonEigenfett kann es jedoch sinnvoll sein, den Eingriff in zwei Eingriffe aufzusplitten.
Welche Methode der Brustvergrößerung sinnvoll ist, hängt von Ihrer Anatomie, Ihrem Wunschvolumen, der vorhandenen Brustform und der Gewebequalität ab. In der Beratung besprechen wir gemeinsam, welches Verfahren am besten zu Ihnen passt.
Implantate eignen sich besonders, wenn ein deutlicher Volumenaufbau oder eine gezielte Formveränderung gewünscht wird. Größe, Form, Oberfläche und Lage des Implantats werden individuell nach Körperbau, Brustform und gewünschtem Ergebnis ausgewählt.
Beim Eigenfetttransfer wird körpereigenes Fett aus geeigneten Spenderarealen entnommen, aufbereitet und in die Brust eingebracht. Die Methode eignet sich für eine moderate, besonders natürliche Volumenzunahme und vorhandenen unerwünschten Fettdepots.
Bei der Hybridmethode werden Implantate und Eigenfett kombiniert. So kann ein Implantat für Volumen und Form sorgen, während Eigenfett weiche Übergänge schafft und das Ergebnis besonders natürlich wirken lässt.
Egal ob Sie einen Termin buchen wollen, Fragen zu den Angeboten oder sonstige Anliegen haben, unser Team hilft Ihnen liebend gerne weiter damit alle Ihre Fragen geklärt sind.
Neben der klassischen Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett gibt es spezielle Ausgangssituationen, bei denen ein individuell angepasstes Behandlungskonzept sinnvoll ist.
Für ausgewählte Patientinnen mit dem Wunsch nach einer sehr dezenten Brustvergrößerung kann eine besonders schonende, epipectorale Implantatlage infrage kommen. Dabei wird ein kleines Implantat oberhalb des Brustmuskels im Rahmen einer minimalinvasiven Operation platziert.
Diese Methode eignet sich vor allem bei guter Gewebequalität, ausreichender Weichteildeckung und dem Wunsch nach einer natürlichen, moderaten Volumenzunahme. Da der Brustmuskel bei dieser Technik nicht gelöst oder gedehnt werden muss, kann der Eingriff in bestimmten Fällen weniger belastend sein.
Bei den hier sehr kleinen Implantaten ist die Behandlung je nach Ausgangsbefund sogar in lokaler Betäubung möglich. Ob diese Methode sinnvoll ist, prüfen wir individuell im persönlichen Beratungsgespräch.
Eine tubuläre Brust, auch Schlauchbrust genannt, ist eine angeborene Formvariante der Brust. Typisch sind eine schmalere Brustbasis, ein enger unterer Brustpol, eine nach vorne gerichtete Brustform und häufig ein vergrößerter oder vorgewölbter Brustwarzenhof.
Je nach Ausprägung kann ein Eigenfetttransfer sinnvoll sein, um den unteren Brustpol und die Brustbasis schrittweise zu harmonisieren. Häufig sind hierfür ein bis zwei Sitzungen notwendig.
Bei stärker ausgeprägten Befunden kann eine Brustvergrößerung mit Implantat besser geeignet sein. Oft wird diese zusätzlich mit Eigenfett kombiniert, um Übergänge weicher zu gestalten und ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen.
Inhaberinnen
Dr. Sonja Kästner, Prof. Dr. Jennifer Schiefer und Dr. Denise Esser verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sowie mehrere Tausend erfolgreich durchgeführte Operationen.
Die Brustchirurgie gehört zu den zentralen Schwerpunkten der Praxis JugendLiebe. Bei der Brustvergrößerung stehen nicht nur Volumen und Größe, sondern vor allem natürliche Proportionen, eine harmonische Form und langfristige Sicherheit im Mittelpunkt. Ob Implantat, Eigenfett oder Hybridmethode: Wir beraten Sie individuell, ehrlich und ausführlich zu den Möglichkeiten, Grenzen und Besonderheiten der jeweiligen Verfahren.
Lassen Sie sich von uns mit der Liebe zum Detail, dem Gespür für Harmonie und der Würdigung von natürlicher Schönheit beraten.
Eine Brustvergrößerung ist keine Entscheidung für eine bestimmte Körbchengröße allein. Entscheidend ist, dass Größe, Form, Projektion und Weichheit der Brust harmonisch zum Körper passen.
Deshalb planen wir jede Brustvergrößerung individuell. Wir berücksichtigen Brustbreite, Hautqualität, Gewebestabilität, Körperproportionen und persönliche Wünsche, um ein Ergebnis zu erreichen, das natürlich wirkt und langfristig zu Ihnen passt.
Unser Ziel ist keine überzeichnete Veränderung, sondern eine Brustform, mit der Sie sich wohlfühlen und die sich harmonisch in Ihr Körperbild einfügt.
| Brustvergrößerung | Implantat | Eigenfett |
|---|---|---|
OP Dauer
|
1,5–2,5 Std. | 1–3 Std. |
Betäubung
|
Vollnarkose oder lokal bei sehr kleinen Implantaten | Vollnarkose |
Aufenthalt
|
ambulant oder 1 Nacht | ambulant oder 1 Nacht |
Arbeitsfähigkeit
|
2 Wochen | 1-2 Wochen |
Sportfähigkeit
|
6 Wochen | 12 Wochen |
Chir. Kosteninkl. MwSt. |
ab 5.990 € | ab 4.600 € |
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Mehr InformationenDie Vergrößerung der Brust mittels Implantat hat den entscheidenden Vorteil, dass (fast) jede Wunschgröße innerhalb eines operativen Eingriffs erreicht werden kann. Ein A Cup kann so zum Beispiel auf ein C Cup vergrößert werden.
Das Implantat bringt einen Liftingeffekt mit sich. Durch die Stabilität kann eine leichte bis moderate Absenkung der Brust ohne zusätzliche Narben gehoben werden.
Bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Techniken der Implantation: über oder unter dem Brustmuskel. Die subglanduläre Technik, also die Implantation über dem Brustmuskel, verwenden wir gerne bei sehr kleinen Implantaten oder extrem geminderter Hautqualität. Bei wenig deckendem Eigengewebe hingegen oder dem Wunsch nach einem moderaten bis großen Implantat wird zum Schutz des Implantats vor Sichtbarkeit nach außen und Verrutschen eher die submuskulären Methode gewählt. Dabei wird das Implantat unter den Brustmuskel gelegt.
Es besteht die Wahl zwischen runden und anatomischen Implantaten. In einem persönlichen Beratungsgespräch haben Sie die Möglichkeit verschiedene Implantatgrößen/ -formen an Ihnen selbst zu testen, um eine Vorstellung für Ihr Wunschergebnis zu bekommen.
In der Wahl der Hersteller Ihrer Implantate sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Auf Wunsch können jegliche Implantate bestellt werden. Die Fachärztinnen für Plastische Chirurgie arbeiten besonders gerne mit denen der Hersteller Motiva, GC Aesthetics und Polytech.
Die Implantatoberflächen können aus verschiedenen, verträglichen Materialien bestehen. Grundsätzlich unterscheidet man die Oberflächen in glatt und texturiert. Die texturierten Implantate unterscheiden sich jedoch untereinander stark: Von einer fast glatt wirkenden, sehr modernen Nanotexturierung bis hin zu Oberflächen mit hoher Rauhigkeit. Sehr rauhe Implantate verwachsen fest mit dem Gewebe. Dies kann bei schlechtem Hautmantel ein großer Vorteil sein.
Genauso wichtig wie Entscheidung für das passende Implantat oder die Positionierung dessen ist die Wahl der Schnitttechnik und damit der späteren Narben. Am häufigsten verwendet wird die Schnittführung in der Unterbrustfalte. Diese bietet dem Operateur die Möglichkeit, schnell und einfach an die Innenseite der Brust zu gelangen ohne viele Gewebeschädigungen zu verursachen. Die Milchgänge und die wichtigsten sensiblen Nerven bleiben dabei unverletzt. Die Narbe in der Unterbrustfalte ist fast immer sehr unauffällig. Ebenfalls eine beliebte Schnitttechnik ist die des Brustwarzenrandschnittes, aufgrund der häufig fast unsichtbar zurückbleibenden Narben. Diese kann jedoch nur bei ausreichend großen Brustwarzen angewandt werden. Die Milchgänge im unteren Bereich der Brust werden bei dieser Technik zwar anteilig durchtrennt, aber sie regenerieren sich normalerweise vollständig. Nach beiden Techniken sollte Stillen also weiterhin möglich sein.
Das Eigenfett ist körpereigenes Material. Dementsprechend fügt sich das injizierte Fettgewebe in das vorhandene Brustgewebe ein und ist beim Tasten nicht vom restlichen Gewebe zu unterscheiden.
Diese Art der Vergrößerung hinterlässt keine sichtbaren Narben an der Brust. Das Fettgewebe kann dort abgesaugt werden, wo ungeliebte Fettpolster vorliegen.
Bei dieser Methode lassen sich zwei Eingriffe miteinander kombinieren, die der Brustvergrößerung und zugleich eine Fettabsaugung ungeliebter und hartnäckiger Fettpölsterchen. Für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich vor allem Bauch- oder Oberschenkelfett, da dieses erfahrungsgemäß gut anwächst. Natürlich eignen sich aber auch andere Fettdepots als Spender bzw. können im gleichen Eingriff mitberücksichtigt werden. Beliebt hierbei sind nicht weg zu trainierende Stellen wie die Oberschenkelinnenseiten oder die Reiterhosen. Eine Vergrößerung mit Eigenfett ist auch für recht schlanke Frauen nicht ausgeschlossen. Es wird in diesem Fall Fett an mehreren Stellen des Körpers entnommen.
Ein Vorteil dieser Methode ist, dass keine relevanten Narben zurückbleiben. An der Brust wird über kleine Kanülen von der Größe einer Blutspendenarbe das Fett eingefüllt. An den Absaugstellen bleiben etwa 4mm kleine unauffällige Narben zurück. Des Weiteren ist das Risiko einer Kapselfibrose bei einer Vergrößerung mit Eigenfett ausgeschlossen. Zudem lassen sich ungeliebte Fettpölsterchen als Spendeareal nutzen, so dass zusätzlich zur Wunschbrust noch die Wunschfigur entsteht.












Individuelle Auswahl von Implantatform, Größe und Lage. Eingriff ggf. auch minimalinvais in lokaler Betäubung möglich.
Eigenfetttransfer für moderate, natürliche Volumenzunahme
Kombination mit Bruststraffung je nach Ausgangsbefund möglich
Persönliche Beratung und Behandlung durch erfahrene Fachärztinnen für Plastische Chirurgie
Korrektur der tubulären Brustform durch Eigenfett und Implantat möglich
Die hohe Qualität der Implantate ist entscheidend. Wir verwenden bevorzugt die sicheren Implantate von Motiva, GC Aesthetics und Polytech.
Das OP Verfahren wird an Ihre Voraussetzungen und ihre Wünsche angepasst. Meistens empfiehlt es sich, das Implantat unter den Brustmuskel zu legen, um das Implantat besser abzudecken und so Risiken für Folgekomplikationen wie ein Rippling oder eine Kapselfibrose zu mindern. Ist das Gewebe sehr dünn und das Implantat nicht allzu groß, kann das Implantat auch komplett submuskulär gelegt werden. Dies bedeutet, dass der untere Implantatrand durch Anheben des vorderen Blattes der Bauchmuskulatur zusätzlich gesichert wird. Bei sehr schlechter Hautqualität oder bei einer zusätzlichen Straffung arbeiten wir auch gerne mit rauen Microthane Implantaten über dem Muskel, da diese fest in das Gewebe einwachsen und so für zusätzliche Stabilität sorgen. Ist nur ein sehr kleines Implantat gewünscht, kann ggf. auch ein sonst bevorzugtes, nanotexturiertes Implantat über den Muskel gelegt werden. Dieses kann sogar nach Wunsch in kokaler Betäubung erfolgen.
Nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten sollte 6 Wochen mindestens eine gute Kompression auf die Brust ausgeübt werden. Sie können den BH nach 3 Wochen gerne stunden- oder tageweise auf einen ebenso gut sitzenden Sport- BH tauschen. Der Stuttgarter Gürtel wird in der Regel 2 Wochen getragen.
Nach einer Brustvergrößerung sollte man einige Aktivitäten vermeiden, um die Heilung zu fördern und Komplikationen zu vermeiden. Dazu gehören:
Es ist zudem wichtig, den Anweisungen der Ärztinnen zu folgen und sich selbst genug Zeit für die Heilung zu geben.
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