Gynäkomastie

Harmonische Brustkonturen für Männer

Viele Männer empfinden eine ausgeprägte Gynäkomastie als belastend – sei es im Alltag, beim Sport oder in intimen Situationen. Eine operative Korrektur kann dabei helfen, das eigene Körpergefühl nachhaltig zu verbessern.

Die operative Behandlung der Gynäkomastie erfordert nicht nur chirurgische Erfahrung, sondern auch ein feines Gespür für natürliche männliche Körperkonturen. In der Praxis JugendLiebe bieten unsere erfahrenen Fachärztinnen für Plastische Chirurgie unterschiedliche operative Verfahren zur Korrektur der Männerbrust an – von gewebeschonenden  Liposuktion (Fettabsaugung)  über die Entfernung von Brustdrüsengewebe bis hin zu Straffungstechniken bei ausgeprägteren Befunden.

Welche Methode sinnvoll ist, hängt unter anderem von Hautqualität, Drüsenanteil und individueller Ausgangssituation ab. Gemeinsam besprechen wir ausführlich, welche Behandlung am besten zu Ihren Wünschen und anatomischen Voraussetzungen passt.

Die Männerbrust

Die Brust ist nicht nur für Frauen ein wichtiges Körpermerkmal, auch Männer sprechen der eigenen Brust eine ästhetisch betrachtet bedeutsame Rolle zu. Eine flache, trainierte Brust ist für viele Männer erstrebenswert.

Nicht wenige Männer leiden unter einer gutartigen Vergrößerung der Brustdrüsen, einer sogenannten Gynäkomastie. Die Brustbildung bei Männern kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Form ist genetisch bedingt und tritt mit der Pubertät auf. Oft bildet sich diese Art der Gynäkomastie gegen Ende der Pubertät zurück. Bleibt sie darüber hinaus bestehen, ist von einer lebenslangen Brustvergrößerung auszugehen.

In der zweiten Lebenshälfte steigt die Häufigkeit an Patienten mit Gynäkomastie wieder an. Über 25 % der Männer ab dem 55. Lebensjahr sind betroffen.

Andere Gründe für eine Gynäkomastie können Gewichtszunahmen oder hormonelle Umstellungen im Rahmen von anderen Grunderkrankungen sein. Auch Medikamente und Drogen tragen zur Entstehung einer Gynäkomastie bei, unter anderem Steroide, Finasterid gegen Haarausfall, einige Blutdrucksenker, Alkohol und Cannabis. Selten liegt der Gynäkomastie auch ein bösartiger Tumor zu Grunde.

Wenn Männer sich durch ihre Gynäkomastie unwohl fühlen, sich in ihrem Kleidungsstil einschränken oder Hemmungen davor haben sich vor ihrer Partnerin oder ihrem Partner auszuziehen, bietet ein operativer Eingriff die Lösung. 

Eine echte Gynäkomastie kann durch Sport in der Regel nicht beeinflusst werden.

Dr. Sonja Kästner & Prof. Dr. Jennifer Schiefer
Inhaberinnen
Dr. Denise Esser
Angestellte Fachärztin

Dr. Sonja Kästner, Prof. Dr. Jennifer Schiefer und Dr. Denise Esser verfügen über umfassende Erfahrung in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sowie in der operativen Korrektur von Brust- und Körperkonturen.

Die Behandlung einer Gynäkomastie erfordert eine genaue Unterscheidung zwischen Fettgewebe, Drüsengewebe und Hautüberschuss. Nur so lässt sich entscheiden, ob eine Liposuktion, eine Drüsenresektion, eine Kombination beider Verfahren oder eine zusätzliche Straffung sinnvoll ist.

Wir beraten Sie diskret, sachlich und individuell zu den operativen Möglichkeiten. Ziel ist eine natürliche, flachere Brustkontur mit möglichst unauffälliger Narbenplanung und einem Ergebnis, das zu Ihrem Körperbau passt.

DISKRETION, PRÄZISION UND NATÜRLICHE MÄNNLICHE KONTUREN

Eine Gynäkomastie-Korrektur sollte nicht standardisiert geplant werden. Entscheidend ist, ob vor allem Fettgewebe, Drüsengewebe, Hautüberschuss oder eine Kombination dieser Faktoren vorliegt. Daraus ergibt sich das passende operative Vorgehen.

Bei guter Hautqualität kann eine Liposuktion ausreichen. Besteht ein fester Drüsenkörper hinter der Brustwarze, ist häufig eine zusätzliche Drüsenentfernung notwendig. Bei sehr ausgeprägter Männerbrust oder erschlaffter Haut kann eine Straffung sinnvoll sein.

In der Praxis JugendLiebe stehen eine diskrete Beratung, präzise Planung und natürliche männliche Brustkonturen im Mittelpunkt – ohne überkorrigierte oder unharmonische Ergebnisse.

Informationen zu den Behandlungen

Vergleichstabelle Gynäkomastie
Gynäkomastie Absaugung Drüsenresektion Komb. Absaugung
Drüsenresektion
Straffung
OP Dauer OP Dauer
1.5 Std. 1.5 Std. 2.5 Std. 2 Std.
Betäubung Betäubung
Vollnarkose Lok. Anästhesie Vollnarkose Vollnarkose
Aufenthalt Aufenthalt
Ambulant Ambulant 1 Nacht 1 Nacht
Arbeitsfähigkeit Arbeitsfähigkeit
1 Woche 3 Tage 1 Woche 2 Wochen
Sportfähigkeit Sportfähigkeit
3 Wochen 3 Wochen 3 Wochen 3 Wochen
Chirurgische Kosten Chir. Kosten
ab 3.600 € ab 3.600 € ab 4.490 € ab 4.900 €

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Welche Methode ist bei Gynäkomastie sinnvoll?

Die passende Operation hängt davon ab, ob vor allem Fettgewebe, Brustdrüsengewebe, Hautüberschuss oder eine Kombination dieser Faktoren vorliegt. In der Beratung prüfen wir Brustform, Hautqualität, Drüsenanteil und gewünschte Kontur.

Bei Fettgewebe

Liposuktion

Wenn die Männerbrust vor allem durch Fettgewebe vergrößert ist und die Hautqualität gut ist, kann eine Liposuktion ausreichend sein. Diese Methode wird angewandt, wenn es sich größtenteils um eine fettige Brustbildung handelt. Drüsenanteile dürfen vorliegen, aber nicht führend sein. Wie bei einer herkömmlichen Liposuktion wird das überschüssige Gewebe mit einer feinen Kanüle abgesaugt. Es bleiben durch diesen Eingriff nur feine Narben von etwa 4mm in Form der Einstichstellen der Kanülen zurück. Sind die Brustwarzen vor dem Eingriff vergrößert, so besteht eine gute Chance, dass diese sich alleine durch die Absaugung erheblich verkleinern. Dies geschieht, da der Gewebedruck hinter der Brustwarze durch die Absaugung erheblich verringert wird.

Bei Drüsengewebe

Drüsenresektion

Bei festerem Brustdrüsengewebe hinter der Brustwarze ist häufig eine operative Entfernung des Drüsenanteils notwendig. Der Zugang erfolgt meist unauffällig am unteren Rand des Brustwarzenhofs. Diese Methode kann in lokaler Betäubung oder auf Wunsch in kurzer Vollnarkose erfolgen.

Bei kombiniertem Befund

Liposuktion & Drüsenresektion

Häufig bestehen Fett- und Drüsengewebe gleichzeitig. Dann kann eine Kombination aus Liposuktion und Drüsenentfernung sinnvoll sein, um die Brustkontur gleichmäßig und natürlich zu formen. Diese Kombinationsoperation erfolgt in der Regel in kurzer Vollnarkose.

Bei Hautüberschuss

Straffung

Liegt eine erhebliche Gynäkomastie vor bei schlechter Hautqualität und Dehnungsstreifen, so wird eine Kombination aus einer Absaugung des Fetts und einer zusätzlichen Hautstraffung notwendig, um die natürlich flache und männliche Silhouette der muskulären Brust wiederherzustellen. Zunächst wird formgebend abgesaugt. Dann erfolgt die Hautstraffung. Welche Technik dabei angewendet wird, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Unsere Fachärztinnen arbeiten narbensparend. Oftmals kann zirkulär um die Brustwarze herum gestrafft werden. Es entsteht dann nur eine Narbe direkt am Brustwarzenrand. In selteneren Fällen muss eine vertikale Narbe in der Unterbrustfalte angelegt werden oder sogar eine umgekehrt T-förmige Narbe.

WIE LÄUFT DER EINGRIFF AB?
Die reine Drüsenentfernung über den Brustwarzenrandschnitt kann in lokaler Betäubung und ambulant erfolgen. Sie dürfen also nach einer Beobachtungszeit wieder nach Hause. Alle anderen Eingriffe, also die Absaugung und die Straffung, sollten in Vollnarkose erfolgen. Je nach Ausdehnung des Eingriffs kann ein 1-tägigen stationären Aufenthalt sinnvoll sein.
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VOR DER OPERATION
Vor der Operation sollten Sie auf ölige Dusch-/ Badezusätze, sowie das Eincremen nach dem Duschen verzichten. Stattdessen bitten wir ab 3 Tage vor der Operation um die Nutzung eines antibakteriellen Duschgels bspw. Octenisan. Das Operationsgebiet sollte vor dem Eingriff rasiert, sowie Körperpiercings und Metallschmuck entfernt werden. Bitte nehmen Sie vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente ein (Aspirin, Thomapyrin). Sollten Sie regelhaft Blutverdünner einnehmen, dann sprechen Sie bitte das weitere Vorgehen mit uns ab. Auch auf den Konsum von Nikotin und Alkohol sollte im Vorfeld verzichtet werden, um einen optimalen Heilungsprozess zu fördern. Wenn es sich um eine Operation mit Narkose handelt, werden Sie am Vortag der Operation von unseren Anästhesisten kontaktiert, um das weitere Vorgehen in Ruhe vorab zu besprechen. Vor der Operation in Vollnarkose müssen Sie sechs Stunden auf Nahrungsaufnahme und Rauchen verzichten. Lediglich kohlensäurefreies Wasser darf getrunken werden.
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DURCHFÜHRUNG DER OPERATION
Kommen Sie entspannt zur genannten Uhrzeit in unsere Praxis. Wir versuchen, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, so dass Sie bald in das Vorbereitungszimmer geführt werden. Hier können Sie die letzten Fragen mit Frau Dr. Kästner oder Frau Prof. Dr. Schiefer klären. Sie zeichnen sorgfältig die für die Operationen notwendigen Linien mit Ihnen zusammen vor einem Spiegel an. Bevor wir die Narkose einleiten lernen Sie den Anästhesisten persönlich kennen. Alle Operationen werden mit größtmöglicher Sorgfalt unter sterilen Bedingungen durchgeführt.
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NACH DER OPERATION
Ist nur eine Drüsenentfernung über einen Brustwarzenrandschnitt erfolgt, erfolgt ein Taping der Brust. Dieses sollte für 4 Wochen fortgesetzt werden. Bei einem Eingriff mit Absaugung oder Straffung ist für 6 Wochen ein Kompressionsmieder zu tragen, welches nur zum Duschen abgelegt werden sollte. Ein operativer Eingriff zur Entfernung einer Gynäkomastie kann in der ersten Woche nach der Operation als schmerzhaft empfunden werden. An den ersten Tagen kann somit die Einnahme z. B. von Ibuprofen sinnvoll ein, da hierdurch auch eine Schwellungsminderung erfolgt. Nach einer Woche stellt sich in den meistens Fällen aber eine deutliche Besserung ein. Die Nachkontrollen erfolgen standardisiert nach 1, 2 und 6 Wochen. Auch außerhalb der Sprechzeiten ist unsere Praxis für frisch operierte Patienten telefonisch erreichbar.
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Short Facts zur gynäkomastie-OP

Liposuktion bei gutem Hautzustand

Unauffällige Narben bei Drüsenrandresektion

Straffungstechniken bei großer Männerbrust mit schlechter Haut

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Welche Kosten entstehen bei der Behandlung?

Die Kosten richten sich nach der gewählten Methode und dem zu erwartenden Aufwand. Eine grobe Orientierung können Sie der Tabelle oben entnehmen.

Auf sportliche Aktivitäten sollte zumindest 2 Wochen gänzlich verzichtet werden. Das Training der Brust und angrenzender Muskeln sollte sogar für 6 Wochen ausgesetzt werden, um den Reiz zur Ausbildung innerer Narben möglichst gering zu halten.

Das Tragen von Kompressionskleidung ist für das Ergebnis von besonderer Wichtigkeit, da so die innere Heilung stabilisiert wird. Im Rahmen der OP erhalten Sie daher von der Praxis JugendLiebe eine Kompressionsweste.

Bei der Liposuktion und auch bei der Anlage eines Drüsenrandschnittes entstehen in der Regel völlig unauffällige Narben. Muss eine Straffung durchgeführt werden, so lassen sich sichtbare Narben im Brustbereich leider nicht vermeiden. Diese verblassen im Laufe der Zeit, bleiben aber sichtbar.

Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten der Männerbrust. Zunächst sollte nach der Ursache geforscht werden. Ist die Gynäkomastie zum Beispiel durch Medikamente verursacht, so sollten diese nach Möglichkeit abgesetzt werden. Gleiches gilt für Cannabis- und Alkoholkonsum. Handelt es sich jedoch um eine Gynäkomastie, die nicht äußerlich beeinflussbar ist, so kommen operative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht. 

Einige Medikamente können eine Gynäkomastie als unerwünschte Nebenwirkung verursachen, darunter:

  • Anabolika und andere Steroide
  • Antidepressiva
  • Antiepileptika
  • Arzneimittel gegen Krebs
  • Herz-Kreislauf-Medikamente
  • Hormonersatztherapie
  • Ulcera-Medikamente

Für eine Gynäkomastie stehen mehrere Operationstypen zur Verfügung, darunter:

  1. Absaugung: Diese Technik entfernt überschüssiges Fett und weniger dichtes Drüsengewebe. Sie kommt bei einer eher weichen Gynäkomastie und wenig Hautüberschuss in Frage.

  2. Exzision: Dies ist eine chirurgische Entfernung des Drüsengewebes, meist durch einen Drüsenunterrandschnitt, welcher in der Regel nahezu unsichtbar verheilt.

  3. Reduktionsmastektomie: Dies ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das gesamte Drüsengewebe mitsamt überschüssiger Haut entfernt wird. Sie kommt bei deutlich hängender Männerbrust und schlechter Hautqualität in Frage.

Jede dieser Operationsmethoden hat ihre eigenen Risiken und Vorteile. Lassen Sie sich gerne unverbindlich durch unsere erfahrenen Fachärztinnen für Plastische Chirurgie über Ihre Chancen und Risiken beraten.

Ob eine Gynäkomastie von der Krankenkasse bezahlt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Alter des Patienten, der Ursache der Gynäkomastie und den individuellen Vereinbarungen der Krankenversicherung. In der Regel wird eine Gynäkomastie nur dann von der Krankenkasse bezahlt, wenn sie medizinisch notwendig ist. Sie wird dann als medizinisch notwendig betrachtet, wenn Sie den vornehmlich körperlichen Gesundheitszustand des Patienten verbessert. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn dauerhafte Hautirritationen in der Unterbrustfalte vorliegen, die nicht durch Cremes zu behandeln sind. Psychische Beeinträchtigungen durch das Aussehen der männlichen Brust werden heutzutage leider meistens nicht mehr als ausreichender Grund für eine Kostenübernahme betrachtet.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Krankenversicherung die Kosten für eine Behandlung Ihrer Gynäkomastie übernimmt, sollten Sie direkt mit Ihrer Krankenkasse sprechen und sich über die Details informieren. 

Gynäkomastie bezieht sich auf eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen, die oft durch eine Veränderung des Verhältnisses von männlichen und weiblichen Hormonen oder durch eine vermehrte lokale Empfindlichkeit auf bestimmte Hormone verursacht wird. Eine milde Form der Gynäkomastie kann häufig bei Neugeborenen, pubertierenden Jungen und älteren Männern auftreten und ist in der Regel harmlos.

Eine signifikante Vergrößerung der Brustdrüsen bei einem Mann kann jedoch als unangenehm und besorgniserregend empfunden werden und zu einem abnehmenden Selbstwertgefühl führen. Daher spricht man von Gynäkomastie, wenn eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen vorliegt, die durch eine Veränderung des Hormonhaushalts oder andere medizinische Ursachen verursacht wird und eine Beeinträchtigung des körperlichen oder psychischen Wohlbefindens verursacht.

Es gibt keine einheitliche Klassifikation der Stadien einer Gynäkomastie, aber ein häufig verwendetes System teilt sie in vier Stadien ein:

  1. Stadium 1: Hierbei handelt es sich um eine leichte Form der Gynäkomastie, bei der eine minimale Vergrößerung der Brustdrüse vorliegt und keine sichtbare Verformung erkennbar ist.

  2. Stadium 2: In diesem Stadium ist die Vergrößerung der Brustdrüse bereits sichtbar, aber das Drüsengewebe ist noch fest.

  3. Stadium 3: In diesem Stadium handelt es sich um eine moderate Gynäkomastie, bei der das Drüsengewebe deutlich hervortritt und eine hängende Brustbildung zu erkennen ist.

  4. Stadium 4: Dies ist das schwerste Stadium der Gynäkomastie, bei dem das Drüsengewebe sehr ausgeprägt ist und eine deutliche Verformung der Brust sichtbar ist.

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie schnell man nach einer Gynäkomastie-Operation wieder arbeiten kann, darunter die Art der Arbeit, die Dauer und den Schweregrad der Operation sowie den Gesundheitszustand des Patienten. In der Regel können Patienten nach einer kleinen, ambulanten Gynäkomastie-Operation innerhalb einer Woche wieder arbeiten, solange keine schwere körperliche Anstrengung erforderlich ist. Bei größeren Operationen kann der Arbeitsausfall ggf. auch 2-3 Wochen betragen.

Da die Brust unter ständiger Mitbewegung steht, neigt sie dazu, vorübergehend recht festes Narbengewebe auszubilden. Je mehr inneres Narbengewebe sich bildet, umso länger braucht es, bis das endgültige Ergebnis erzielt wird. Wir raten daher auch bei einer ambulant durchgeführten, kleinen Gynäkomastieoperation dazu, die Brust mindestens 4 Wochen nicht zu trainieren. Ist eine Straffung erfolgt, so sollte das Training für mindestens 6 Wochen pausiert werden.

Dies hängt von der gewählten OP Methode ab. Handelt es sich um eine Liposuktion, so werden die feinen Fäden bereits nach 7 Tagen entfernt. Bei einem Drüsenrandschnitt oder einer Straffung werden in der Regel auflösbare Fäden verwendet. Dann sieht man außerhalb nur am Angang und Ende der Wunde einen kleinen Fadenrest bzw. einen Fadenknoten. Diese Knoten/ Reste werden für gewöhnlich nach 12-14 Tagen abgeschnitten. Das Ziehen der Fäden entfällt somit. 

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