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Fettabsaugung

Zusammenfassung

Ein gesunder Lebensstil mit sportlicher Betätigung und ausgewogener Ernährung ist grundlegend für unsere Gesundheit und den Erhalt des gewünschten Gewichtes. Nichtsdestotrotz spielen individuelle Gegebenheiten wie unsere Genetik eine große Rolle bei der Verteilung der Fettdepots. Typische Stellen für konzentrierte Fettanlagerungen bei Frauen sind zum Beispiel die inneren oder äußeren Oberschenkel (Reiterhosen), die Hüften und die Oberarme. Aber auch der Körperstamm kann betroffen sein. Bei Männern sind die Fettdepots am Bauchbereich und den Flanken am ehesten betroffen. Wenn körperliche Betätigung und gesundes Essen nicht zum Erreichen der Wunschfigur ausreichen, kann hier eine schonende Fettabsaugung helfen. Fettabsaugungen eignen sich hervorragend zur Formung einer harmonischen Körpersilhouette. Der Eingriff ist demnach nicht primär zur Gewichtsreduktion gedacht.

Fettabsaugungen, auch Liposuktionen genannt, können an fast allen Körperarealen vorgenommen werden. Am häufigsten werden Sie jedoch am Bauch, den Oberschenkeln, Flanken oder auch den Oberarmen durchgeführt. Immer häufiger werden auch die meistens genetisch bedingten Fettansammlungen im Gesicht, das klassische Doppelkinn oder auch die ungeliebten Pausbacken, mittels Liposuktion behandelt.

Die Fettabsaugung kann auf unterschiedliche Arten durchgeführt werden. In der Praxis JugendLiebe stehen mehrere Methoden zur Auswahl. Welche Methode zum Einsatz kommt, richtet sich nach individuellen Faktoren wie Ihrer Gewebequalität, der Hautdicke und auch der Region, in welcher sich die ungeliebten Fettpolster befinden. Zur Auswahl stehen die schonende Wasserstrahl- assistierte Liposuktion. Hierbei werden die Fettzellen durch einen Wasserstrahl aus dem Gewebe gelöst und zeitgleich abgesaugt. Diese Methode ist so sanft, dass die abgesaugten Fettzellen im Anschluss sogar zu einem Eigenfett- Transfer benutzt werden können. Diese Kombination aus Absaugung und gleichzeitigem Eigenfetttransfer zum Beispiel für eine natürliche Brustvergrößerung bei der Frau oder die Betonung von Brustmuskeln beim Mann nennen wir Liposkulptur.

Bei eher narbigem, festem Gewebe wie es zum Beispiel nach stetiger Gewichtszunahme und anschließender Abnahme vorkommen kann, oder im Bereich von Rippenfett kommt auch die vibrationsassistierte Liposuktion zum Einsatz.

Bei Frauen können Fettansammlungen auch krankheitsbedingt auftreten in Form eines Lipödems. Dieses tritt vornehmlich an den Extremitäten mit Schwerpunkt auf den Beinen auf. Ein Lipödem kann durch Fettabsaugung symptomatisch gebessert werden.

Detailinformationen:

Fettzellen, die einmal abgesaugt wurden, können nicht nachwachsen.

Bei einem konstanten Gewicht kann man sich nach einer operativen Fettabsaugung also an einem dauerhaften Ergebnis erfreuen. Kommt es nach einer Fettabsaugung zu einer stärkeren Gewichtszunahme, so lagert sich das Fett an anderen Stellen an. Eine gesunde Lebensweise ist demnach auch nach einer Liposuktion unverzichtbar.

Über Narben braucht man sich bei diesem Eingriff keine großen Gedanken machen. Es bleiben lediglich kleinste Narben in Form der Einstichstellen zurück. Diese sind im Durchschnitt nur wenige Millimeter (3-5mm), werden nach Möglichkeit in Hautfalten unauffällig platziert und verblassen mit der Zeit so stark, dass sie selbst mit geschultem Auge kaum mehr sichtbar sind. Durch die Fettabsaugung kann es zu einem anschließenden Hautüberschuss kommen. Dieser bildet sich bei guter Hautqualität oft innerhalb der folgenden Monate gut zurück. Die Hautrückbildung kann zum Beispiel durch den kombinierten Einsatz mit Fractora, einem Radiofrequenz- Needling, unterstützt werden.

Liposkulptur

Liposkulptur beschreibt die Kombination aus einer Fettabsaugung mit anschließendem Eigenfett- Transfer. So können innerhalb einer Operation sowohl ungeliebte Fettpolster beseitigt als auch fehlendes Volumen an anderen Stellen aufgebaut werden. Das Eigenfett kann unter anderem zum Brustaufbau bei Frauen, zur Betonung von Muskulatur und Gesäß, zur Verbesserung von Narben oder zum Ausgleich von verlorenem Volumen im Gesicht verwendet werden. Die Ergebnisse bestechen durch ihre Natürlichkeit und dadurch, dass es sich um einen körpereigenen Stoff handelt, sind Abstoßreaktionen ausgeschlossen. Für ein Fetttransfer eignet sich besonders gut das weiche Bauchfett, da dieses Langzeitstudien zufolge am besten anwächst. Aber auch aus den sonstigen Körperarealen kann gut verwertbares Fett gewonnen werden.

Bei der Liposkulptur arbeitet die Praxis JugendLiebe mit der wasserstrahl-assistierten Methode (Body-Jet). Diese Form der Liposuktion ist besonders schonend und weniger schmerz intensiv. Durch den Druck des fächerförmigen Wasserstrahls wird das Fett sanft gelöst und gleichzeitig abgesaugt. Dadurch kommt es zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass die eingespritzten Fettzellen an den Wunschstellen ungestört einwachsen können.

Lipödem

Bei einem Lipödem spricht man von einer krankhaften Fettverteilungsstörung, bei welcher sich das Unterhautfettgewebe vermehrt. Es liegt ein deutliches Missverhältnis zwischen dem schlanken Körperstamm und den verdickten Extremitäten vor. Das Lipödem betrifft praktisch nur Frauen, häufig nach der Pubertät oder einer Schwangerschaft. Meistens tritt es zwischen dem 20. Und 30. Lebensjahr in Erscheinung. Vermutlich sind hormonelle Veränderungen ein Auslöser, eine genaue Ursache ist jedoch noch nicht geklärt. Die Krankheit zeichnen sich durch eine abnormale Vermehrung und Vergrößerung der Fettzellen in den betroffenen Körperarealen aus. Auch das Bindegewebe verdickt sich. Zusätzlich ist der Aufbau der kleinsten Blutgefäße gestört, die dadurch äußerst empfindlich sind, schnell reißen und auch Flüssigkeit in das Gewebe austreten lassen.

Die Krankheit tritt meistens symmetrisch an den Hüften, den Beinen und/ oder den Oberarmen auf. Es werden nach den Leitlinien der AWMF folgende Typen unterschieden:

Beine  Arme 
Oberschenkeltyp  Oberarmtyp 
Ganzbeintyp  Ganzarmtyp 
Unterschenkeltyp  Unterarmtyp 

Als erstes Anzeichen eines Lipödems beschreiben die betroffenen Patientinnen häufig Spannungsgefühle, über den Tag zunehmende Schmerzen und Erschöpfung in den Beinen. Das Lipödem ist eigentlich ein fortschreitendes Krankheitsbild. Das Fortschreiten ist jedoch nicht sicher vorhersagbar, durchaus kann auch eine Stagnation im Anfangsstadium vorkommen. Zur Diagnose des Lipödems wurden wichtige Leitsymptome definiert:

    • Symmetrisches Vorkommen an beiden Beinen, Füße und Hände sind nie betroffen
    • Spontan auftretende Schmerzen ohne erkennbare Ursache, starke Druckschmerzhaftigkeit über den Tag zunehmend
    • Über den Tag zunehmende Flüssigkeitseinlagerungen
    • Neigung zu Blutergüssen ohne adäquates Trauma
    • Gewichtsabnahme führt nicht zu Umfangsreduktion an den Beinen

In Abhängigkeit von der Ausprägung werden drei Stadien des Lipödems unterschieden:

Stadium I: – Noch glatt wirkende Haut bei verdicktem Unterhautfettgewebe, beim Zusammenschieben der Haut ist eine Cellulitestruktur erkenntlich. Tastbare murmelartige Gewebeverdickungen sind häufig.

Stadium II: – Knotige unregelmäßige Hautoberfläche mit großen Dellen und großen tastbaren Knoten, noch weiches restliches Unterhautfettgewebe.

Stadium III: – Starke Umfangsvermehrung, verdicktes, hartes Unterhautfettgewebe, deformierende Fettlappen (Wammen)

Die Behandlung des Lipödems schließt konservative Maßnahmen wie Kompressionswäsche, manuelle Lymphdrainage und die apparative intermittierende Kompressionstherapie ein sowie die operative Behandlung mittels Liposuktion. Bei der Behandlung eines Lipödems mittels Liposuktion sind je nach Stadium und Ausprägungsweite oft mehrere Operationen im Abstand von wenigen Monaten notwendig. Da das Lipädem als fortschreitende Krankheit zu betrachten ist, sind auch Folgeoperationen nach einigen Jahren nicht ungewöhnlich. Die Liposuktion vermindert die Schmerzhaftigkeit des Krankheitsbildes oft drastisch.

Bei der Behandlung eines Lipödems wird in der Praxis JugendLiebe ausschließlich die lymphbahnschonende Wasserstrahl-assistierte Methode angewendet.

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser Operation wünschen, hinterlassen Sie uns hier vertraulich Ihre Kontaktdaten.

Das Team von JugendLiebe kommt gerne diskret auf Sie zu.

Erstberatungsgespräche sind auch per Videotelefonie mit Frau Dr. Kästner möglich.

Gerne können Sie auch aktiv auf uns zukommen über

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Telefon: 0221 669624 50

Wie läuft der Eingriff ab?

Eine operative Fettabsaugung erfolgt in Vollnarkose und kann ambulant oder – je nach Ausdehnung der Liposuktion- auch in Verbindung mit einem 1-tägigen stationären Aufenthalt erfolgen. Lipödem- Patientinnen empfehlen wir, mindestens eine Nacht bei uns zu bleiben.

Vor der Fettabsaugung

Vor der Operation sollten Sie auf ölige Dusch/- Badezusätze, sowie das Eincremen nach dem Duschen verzichten. Stattdessen bitten wir ab 3 Tage vor der Operation um die Nutzung eines antibakteriellen Duschgels bspw. Octenisan. Das Operationsgebiet sollte vor dem Eingriff rasiert, sowie Körperpiercings und Metallschmuck entfernt werden. Bitte nehmen Sie vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente ein (Aspirin, Thomapyrin). Sollten Sie regelhaft Blutverdünner einnehmen, dann sprechen Sie bitte das weitere Vorgehen mit uns ab. Auch auf den Konsum von Nikotin und Alkohol sollte im Vorfeld verzichtet werden, um einen optimalen Heilungsprozess zu fördern. Da es sich um eine Operation mit Narkose handelt, werden Sie am Vortag der Operation von unseren Anästhesisten kontaktiert, um das weitere Vorgehen in Ruhe vorab zu besprechen. Vor der Operation müssen Sie sechs Stunden auf Nahrungsaufnahme und Rauchen verzichten. Lediglich kohlensäurefreies Wasser darf getrunken werden.

Durchführung der Fettabsaugung

Kommen Sie entspannt zur genannten Uhrzeit in unsere Praxis. Wir versuchen, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, so dass Sie bald in das Vorbereitungszimmer geführt werden. Hier können Sie die letzten Fragen mit Frau Dr. Kästner klären. Sie zeichnet sorgfältig die für die Operationen notwendigen Linien mit Ihnen zusammen vor einem Spiegel an. Bevor wir die Narkose einleiten lernen Sie den Anästhesisten persönlich kennen und unterzeichnen in Anwesenheit dessen die Narkoseunterlagen. Alle Operationen werden mit größtmöglicher Sorgfalt unter sterilen Bedingungen durchgeführt.

Nach der Fettabsaugung

Nach einer Fettabsaugung ist für 6 Wochen ein Kompressionsmieder zu tragen, welches nur zum Duschen abgelegt werden sollte. Dies ist notwendig, um die Hautrückbildung zu unterstützen. Lipödem- Patientinnen sollten die Kompressionskleidung deutlich länger tragen, da Kompression hier Teil der Langzeittherapie ist. Eine Fettabsaugung kann in den ersten Wochen nach der Operation als schmerzhaft empfunden werden. An den ersten Tagen ist die Einnahme z.B. von Ibuprofen sinnvoll, da hierdurch auch eine Schwellungsminderung erfolgt. Nach einer Woche stellt sich in den meistens Fällen, aber eine deutliche Besserung ein. Die Nachkontrollen erfolgen standardisiert nach 1 und 6 Wochen sowie nach 3 und 6 Monaten. Auch außerhalb der Sprechzeiten ist unsere Praxis für frisch operierte Patienten telefonisch erreichbar.

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